Ich will nicht mehr!
Ich will diese ganze Scheiße nicht mehr.
Ich will diese ganze beschissene soziale Unsicherheit nicht mehr.
Dieses scheiß System, in dem man nicht weiter als ein paar Monate voraus planen kann. Weil alle Nase lang alles geändert wird.
Ich will mein Leben selber planen. Und wissen, das ich für die Umsetztung meiner Pläne ganz allein verantwortlich bin.
Ich will Sicherheit. Beständigkeit. Ein Umfeld, auf das ich mich verlassen kann. Und keins, das nur von Unsicherheiten bestimmt ist. Von permanenter Existenzangst. Von der chronischen Angst, (unverschuldet) den Job zu verlieren, ohne Aussicht oder auch nur die geringste Chance, auf absehbare Zeit einen neuen zu finden.
Ich will eine Familie, will Kinder. Aber bitte, wer kann sich denn heute noch das Risiko leisten, die Existenz der Familie durch einen einzigen (oder vielleicht anderthalb) Arbeitsplatz abzusichern. Wenn der denn überhaupt erstmal dazu ausreicht.
Ich will diese Scheiß Angst nicht mehr. Zukunftsangst, Existenzangst, immer alles nur unter dem Vorbehalt planen zu können, dass man den Job behält.
ICH WILL DAS NICHT MEHR!
Aber es gibt keine Alternative. Dieses System ist so und ein anderes gibt es nicht. Also muss ich da wohl durch. Und kann nur hoffen, dass dieser Anfall bald vorbei geht. Ich frag mich nur immer wieder, wie soll einer drei ernähren, wenn beide zusammen gerade so über die Runden kommen. Und diese Frage geht nicht vorbei.
(Meine arme Tastatur ist glaub ich noch nie so malträtiert worden, wie in der letzten halben Stunde. Sorry Du!)
wie so oft in Fällen, die mich fassungslos machen.
Verurteilter Pädophiler wieder aus der Haft entlassen
Nach Informationen der SZ und des Bayerischen Rundfunks hat die 2. Strafkammer am OLG in einem Verfahren gegen einen Pädophilen festgestellt: Der Mann hat seinen Opfern im Alter von sechs bis 13 Jahren nicht geschadet.
und dann noch die Fortsetzung
... beriet die zweite Instanz - es handelt sich um die 20. Strafkammer am Landgericht München I - Ende Oktober über den Fall. Der Vorsitzende Richter, Norbert Riedmann, hob das Urteil des Amtgerichts auf. Riedmann ist nämlich der Auffassung, dass Ludwig E. möglicherweise „vermindert schuldfähig ist“.
Warum hört man so oft von solchen Fällen???
Da kann man nur hoffen, dass man solche Richter nicht irgendwann einmal braucht!
mit Sonnenschein und blauem Himmel!!! Ich kann dieses fürchterliche Grau in Grau nicht mehr ertragen!
Kaum macht man mal das Fenster auf, um ein bisschen frische Luft zu schnappen, kommt doch glatt so ein dämlicher Depri hereingeflogen.
Und wo lässt er sich nieder? NATÜRLICH, bei mir :o(((
GRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!!!!!!
kommen beim endlich-Scannen-und-nachbearbeiten der Bilder wieder hoch.
An diesen so ereignisreichen, durchwachsenen und doch schönen, 120 Dias schweren Novembersonntagnachmittag mit starker Sauerstoffvergiftung, als der erste von zwei 420-Tonnen-Schwertransporten nach München fuhr und der mit einem so dermaßen unerwarteten, überraschenden, völlig reflexfreien allein-zu-Fuß-mit-Kamera-auf-Stativ-in-der-Hand-Unfall ein so entsetzliches Ende nahm, dass ich bis zum Dienstag nachmittag brauchte, mich körperlich von dem Schock des Sturzes zu erholen. Ich krieg jetzt schon wieder Herzrasen, wenn ich nur dran denke.
Aber die Bilder sind schön geworden, die Kamera ist heile geblieben, den Schock arbeite ich vielleicht jetzt nochmal auf, das Objektiv ist hin aber hatte sowieso zu sehr verzeichnet ... Schwamm drüber.

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Vor ca. 18 Jahren fing es an.
Eigentlich immer gewusst, dass es nicht so wirklich richtig - weil wider die Natur - ist. Aber bequem war's.
Vor mehreren Monaten im Kopf dagegen entschieden.
Vor ein paar Wochen den Beschluss gefasst, aber das Gespräch dazu vor mir her geschoben.
Gestern durch aussprechen fixiert!
Bin gespannt auf die Auswirkungen.
[edit 27.1.] Gott, wie peinlich, wider mit ie und nicht gemerkt, das verdreht ja den ganzen Sinn ...
Da sitz ich hier, es ist wieder einmal Wochenende, und nachdem ich mal wieder den mentalen Zugang zu meinen Fotos gefunden habe, sichte, umräume, umspeichere ... stelle ich zum x-ten Mal fest:
ICH HABE KEINEN PLAN!

Das Fotografieren macht ja noch Spaß. Das Scannen und Nachbearbeiten schon weniger. Aber wie zum Teufel legt man die Dinger am besten ab, dass man später mal das findet, was man sucht??? Zuerst mal nach Filmnummern. Und dann?

Am besten wohl einen Schritt nach dem anderen. Erst mal alles fertig scannen und dann nochmal überlegen? Oder doch vorher überlegen und jedes Projekt gleich nach dem Scannen wegsortieren, damit es nicht nur eine Umstapelung wird?
Aber wie nur? Eigentlich müsste man alle Dateien doppelt speichern. Nach Name und nach Motiv. Oder zumindest nach Motiv Verknüpfungen speichern.
Immernoch ratlos bin. Unentschieden. Wie gut, dass der Leih-Scanner erst morgen kommt ...

