Dienstag, 16. Dezember 2003
Unerklärlich

schon wieder diese plötzliche, übermächtige Müdigkeit. Schon wieder, wie gestern. Den ganzen Tag gut drauf gewesen und plötzlich - ist die ganze Feierabendplanung schon wieder in Gefahr.
Dabei schieb ich schon so lange was vor mir her - aber ohne Konzentration ... geht DAS nicht. Und der Druck wird immer größer. :o(((

Von jeamuc um 16:42h| Tagesform | 0 Kommentare |comment

 

Welche Überraschung

als ich gestern nachmittag PLÖTZLICH realisierte, dass in einer Woche (+1 Tag) ja schon das Arbeitsjahr zu Ende und damit gleich danach Heiligabend ist ...

Bis dahin noch keinen einzigen Gedanken daran verschwendet, was noch so alles zu organisieren ist, damit wir für ein paar besinnliche Tage nach Hause zu den Eltern fahren können. Das letzte Mal Zeit und Muße dazu hatte ich anfang der 2. Adventswoche ...

Und wiedereinmal steht Weihnachten klassisch "plötzlich und unerwartet vor der Tür".


 

Sonntag, 14. Dezember 2003
Jeden Dienstag

ist Wochenmarkt. Und jetzt im Winter, wo die Nacht so früh beginnt, sehe ich dieses Spektakel allwöchentlich von meinem Büro aus. Es hat mich schon oft vom Schreibtisch weglocken wollen.
Letztens hab ich es endlich getan!





Von jeamuc um 20:42h| Fotografie | 0 Kommentare |comment

 

Müssen Männer

eigentlich immer lügen??? Und wenn ja, WARUM?????
Liegt es ihnen in den Genen?
Erziehung kann es eigentlich nicht sein, denn dafür sind doch zum größten Teil die Mütter zuständig, oder?
Oder ist es die indirekte Erziehung durch die Vorbildfunktion der Eltern/des Vaters? Der diesen Zwang zum Lügen von Generation zu Generation übernommen hat? Getreu dem Motto: "Die ganze Erziehung taugt nichts. Kinder machen ihren Eltern eh alles nach."
Oder liegt es ihnen einfach in den Genen, dass sie zu feige sind, zu ihren Taten zu stehen und dadurch ggf. kleine Auseinandersetzungen durch Lügen umgehen wollen? Und sie einfach nicht begreifen, dass entdeckte Lügen viel größeren Schaden anrichten, als kleine Auseinandersetzungen, wenn es denn wirklich um Kleinigkeiten ging?

Wie kann ein Mensch einem Menschen vertrauen, wenn der ihn belügt? Gar nicht!
Wie aber soll eine Beziehung ohne Vertrauen funktionieren?
Wie kann jemand jemandem bei großen, wichtigen Entscheidungen vertrauen, wenn dieser schon bei kleinen zu feige ist, die Wahrheit zu sagen?
Wie soll jemand glauben, dass es etwas kleines, unwichtiges war, bei dem gelogen wurde, wenn es doch eine Lüge - die schwerste Form des Vertauensbruches - wert war?
Und wie soll ein Menschen dem anderen sein einziges Leben anvertrauen - indem er es mit ihm verbringt - wenn sie so grundverschiedene Einstellungen??? Wenn der eine Lügen "zum Schutze des anderen" völlig legitim findet und der andere damit jedes Mal aufs neue - wenn es denn heraus kommt - sich so dermaßen hintergangen und verar...t fühlt. Stück für Stück daran zerbricht. Immer wieder, immer weiter.
Wie kann ein gemeinsames Leben noch weiterfunktionieren, wenn man doch endgültig zu erkennen meint, dass das Fundament tatsächlich nicht trägt? Wenn man jahrelang gegen das Misstrauen angekämpft hat, immer wieder versucht hat zu vertrauen und sich dann doch eingestehen muss, dass es nicht funktioniert? Weil diese verdammten kleinen Lügen einfach nicht aufhören und man nicht im entferntesten ahnt, was für große Lügen alles so nicht heraus(ge)kommen (sind), weil man ja vertrauen will und wollte und nicht permanent hinterher-prüft.


 

Freitag, 12. Dezember 2003
Ein Abend ganz für mich allein

auf dem Heimweg Erdnussflips und Schokolade gekauft, der Wermut ist auf dem Balkon gut gekühlt ... und ich kann mal einen ganzen Abend tun und lassen, was ich will. Keiner da, der einem über die Schulter schaut. Keiner da, auf den man sich einstellen muss ... Nach den vielen Tagen des Stresses in der Arbeit, des spät heim kommens und an den Wochenenden "rumtreibens" jetzt mal ein Abend ganz für mich allein.

Denkste!

ERSTENS hat sich in den vergangenen Tagen und Wochen so viel angesammelt, was erledigt werden will. So viel, dass ich gar nicht weiß, was ich zuerst machen soll. Und dass ich mich entschieden hatte, mit dem unangenehmsten anzufangen und so lange zu machen, bis ich nicht mehr mag.

Aber ZWEITENS - und das wiegt viel schwerer - sind da auch noch zwei Katzen, die DRINGEND Aufmerksamkeit einfordern. Und zwar sehr energisch! Sie geben sich nicht mehr damit zufrieden, sehr dicht in meiner Nähe - und damit auf und unter dem Schreibtisch - zu sein. NEIN, der dicke Tiger hat sich ziemlich deutlich auf die Tastatur gelegt (seitlich, nicht mitten drauf).
Der dicke Tiger
Und ich glaube, ER wars, der - nachdem ich auf die Tastaturaktion etwas ungehalten reagierte - soeben in den Flur gek..kt hat. Aus Protest. Zum Zwecke des Erweckens von Aufmerksamkeit. Er ist in letzter Zeit sowieso uuunglaublich kuschelbedürftig.
Im Gegensatz dazu ist SIE
Die sanfte Kratzbuerste Kruemel
recht genügsam und friedlich. Liegt unterm Schreibtisch zwischen meinen Füßen wie immer. Schön warm!

Ich glaub, ich werd mal meine Schoki, den Wermut und die Katzen nehmen und doch zum Fernseher stapfen. Egal was kommt, die zwei Rabauken werdens mir danken! Und ich mir morgen vermutlich auch. Es steht schon wieder ein Foto-Workshop an. Und diesmal sogar Sa. + So. ...


 

Gute Laune - Schlechte Laune

De reißt man sich seit Tagen den berühmten ... in der Firma auf. Fragt sich, wie lange der eigene Akku das noch durchhält. Bleibt abends länger "ohne Ende". Und dann kommt de Cheffe am Freitag und fragt "Warum hab ich dies noch nicht? Warum hab ich jenes nocht nicht?"

Da fehlen mir die Worte - und die Motivation für den Tag.